Wirtschaftswachstum in Europa muss nachhaltig und sozial sein

Heute Morgen hat Kommissar Dombrovskis im Rahmen der Debatte über das Europäische Semester die wirtschaftlichen Prioritäten der EU für 2017 vorgestellt. Er hat sich verhalten optimistisch gezeigt und den fragilen wirtschaftlichen Aufschwung in Europa mit Zahlen belegt: das Bruttoinlandsprodukt in der EU ist wieder höher als vor der Krise, alle Mitgliedsstaaten werden nächstes Jahr voraussichtlich wirtschaftlich wachsen und die Beschäftigung wächst. Allerdings sind die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen weiterhin immens.

Ich begrüße besonders den Fokus auf die Bekämpfung der starken Ungleichheiten und der hohen Arbeitslosigkeit, besonders der Jugendarbeitslosigkeit, der Langzeitarbeitslosigkeit und der Unterrepräsentation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Die Kommission hat erkannt, dass rein wirtschaftliche Kriterien alleine nicht ausreichen, um unsere Gesellschaft voranzubringen und dass Wachstum der die sozialen Komponenten außer Acht lässt, nicht nachhaltig ist. Ich stimme Dombrovskis zu, wenn er sagt, dass wir soziale Fairness und inklusives Wachstum brauchen und schließe mich meinen sozialistischen Kollegen an in ihrer Aufforderung keine Sabotage dieser Pläne zuzulassen. Wir brauchen mehr Investitionen und müssen die soziale Dimension der EU stärken!

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