Was sind deine Prioritäten für 2015?

Zunächst wünsche ich Allen ein frohes neues Jahr 2015.

In diesem Jahr setze ich meine Prioritäten auf das Thema « Robotik in der EU ». Ein Thema, welches euch auf den ersten Blick vielleicht etwas stutzig macht, aber auf den zweiten Blick euer Interesse hoffentlich genauso weckt wie meins.

Nach diversen Besprechungen mit Fachleuten aus der Robotik-Branche, wurde ich mir einerseits der Vielfalt an Robotern, andererseits der Schwierigkeit von der Schaffung eines europäischen rechtlichen Rahmens bewusst.

Robotik ist eine der bedeutendsten technologischen Innovationen dieses Jahrhunderts, welche dazu fähig ist bestehende Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme künftig zu verändern. Bereits heute begegnen wir Roboter tagtäglich – direkt, indirekt, bewusst und unbewusst. Sie sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Im Gegenteil, die Anwendung von Robotern im Haushalt und an Arbeitsplätzen steigt kontinuierlich an. In der Landwirtschaft, Produktion, Reinigung oder im Gesundheitswesen, um nur einige Bereiche zu nennen, kommen Roboter vermehrt zum Einsatz. Und in der Wissenschaft und Forschung sind Service Roboter, Industrieroboter, autonom fahrende Autos, Roboterprothesen, OP-Roboter oder Roboter zur persönlichen Betreuung schon lange keine unbekannten Größen mehr.

Der Robotermarkt besteht und er wächst, in Europa und weltweit. Ein europäischer legaler Rahmen gibt es nicht, noch nicht.

Doch welche Rolle soll die EU bei der Regulierung von Robotertechnologien einnehmen? Wie definieren wir Roboter, wenn sie sich untereinander in ihren jeweiligen technischen Eigenschaften erheblich differenzieren? Wer trägt die Verantwortung bei Unfällen zwischen Mensch und Roboter? Wie gestalten wir in Zukunft den interaktiven Arbeitsplatz von Mensch und Roboter? Und wo gehen Arbeitsplätze verloren und in welchen Bereichen werden neue geschaffen?

Es gibt dieser Fragen so viele. Und es ist an der Zeit, dass wir Antworten auf diese finden.

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