Mady Delvaux unterstützt „DreiländerRegion gegen Tihange“

Mady Delvaux unterstützt „DreiländerRegion gegen Tihange“: Luxemburgische Bürgermeister im Europäischen Parlament

Mady Delvaux war heute Nachmittag mit dabei, als das europäische Parlament, vertreten durch Präsident Martin Schulz, die Repräsentanten der „DreiländerRegion gegen Tihange“ begrüßen durfte. Bürgermeister aus Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden haben sich zusammengetan, um in einer Petition ihre Bedenken über die Pläne der belgischen Regierung, das Atomkraftwerk Tihange 2 wieder in Betrieb zu nehmen, zu äußern.

Mady Delvaux teilt die Bedenken der 8 Millionen Menschen, die durch diese Initiative vertreten werden und begrüßt besonders, dass viele Schülerorganisationen, als Vertreter der jungen Menschen, sich dem Aufruf angeschlossen haben. Die Sicherheitsbedenken und Sorgen der Bürger gegen das, wegen seiner zahlreichen Risse bekannte Kraftwerk, müssen in der Tat ernst genommen werden. Es ist in Zeiten zunehmender Europaskepsis besonders begrüßenswert, dass gerade das Europaparlament, als ihr direkter Vertreter, diese Sorgen der Bürger ernst nimmt.

Für die vierköpfige luxemburgische Delegation sprach der Parlamentarier und Bürgermeister von Remich, Henri Kox. Er konnte unter Beifall verkünden, dass sich gestern auch die Stadt Luxemburg der Initiative angeschlossen hat und die nun 33 luxemburgischen Gemeinden welche „DreiländerRegion gegen Tihange“ unterstützen, über 60% der luxemburgischen Bevölkerung repräsentieren.

Schulz, der in der Gegend von Aachen wohnt und somit direkt betroffen ist, stellte klar, dass er ganz auf der Seite der „DreiländerRegion gegen Tihange“ steht. Er hielt ein Plädoyer für die Energiewende, den Verzicht auf Kernkraft und den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Besonders freuen durfte sich Fränk Arndt, der Bürgermeister von Wiltz, als Schulz aus dem Nähkästchen plauderte und die ganz persönliche Erfahrung teilte, dass er im Zeltlager in Wiltz seine allererste Freundin hatte.

Diese länderübergreifende Initiative sendet das klare Signal europäischer Solidarität. Risiken machen nicht an Grenzen halt, deshalb haben wir in Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden die gleiche Botschaft, welcher sich Mady Delvaux als Vertreterin Luxemburgs im europäischen Parlament anschließt: Tihange 2 darf nicht wieder ans Netz gehen, solange Sicherheitsbedenken bestehen.

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