A toolbox for more sustainability

„ The 3rd industrial Revolution“, „Smart green digital economy“, „Smart nation“ waren die Schlagwörter in Jeremy Rifkins Präsentation am Montag in der Luxexpo. In einer gutbesuchten Halle stellte der US-Soziologe und Ökonom seine Idee eines neuen Wirtschaftsmodells für Luxemburg vor, das in Zusammenarbeit mit  300 Unternehmern, Mitgliedern der Zivilgesellschaft und Beamten ausgearbeitet wurde.

Der Auftrag kam seitens der luxemburgischen Regierung auf der Suche nach neuen Strategien hin zu einer Wirtschaft, die auf Nachhaltigkeit setzt! Staus und hoher Ressourceverbrauch waren gestern – eine digitale Wirtschaft ermögliche es, Internet mit neuen Energie – und Mobilitätskonzepten zu verbinden und  dadurch die Lebensqualität der Bürger zu steigern.

„Ein Umdenken ist notwending“

Laut Rifkin ist der Höhepunkt der zweiten industriellen Revolution (die des Erdöls, Telefons und Automobils) erreicht. Die Wirtschaftskrise und die durch den Klimawandel herbeigeführten Naturkatastrophen spitzen die aktuelle wirtschaftliche Lage zu.

Laut Rifkin führen 3 neue Konzepte zu einem Wandel: neue Mittel der Kommunikation, neue Energieformen und neue Mobilitätskonzepte.

Das neue Wirtschaftsmodell soll „nachhaltiger, effizienter, digitaler“ sein. Dabei muss vermehrt auf erneuerbare Energien gesetzt, das Energie – und Logistikinternet ausgebaut und die Transportmöglichkeiten nachhaltiger gestaltet werden. Darüberhinaus ist es wichtig die Elektromobilität auszubauen und das „car-sharing“ zu fördern.

Nach Rifkin bewegen wir uns unweigerlich in die dritte industrielle Revolution. Die Auslöser für diesen Wandel sind das Internet und die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft. Sie verändern in Zukunft unsere Lebens-, Arbeits- und Produktionsweise.

Die Industrie ist ein zentraler Pfeiler seiner Studie, umso bedeutender ist es die Betriebe und Unternehmen auf die digitalen Veränderungen vorzubereiten. So ist es wichtig die Robotisierung, die neue Informations- und Kommunikationstechniken sowie die intelligente, vernetzte Systeme, wie beispielsweise das „Internet der Dinge zu begleiten.

In diesem Kontext, arbeite ich zusammen mit meinen Kollegen im Europaparlament an einem Bericht der auf diese Trends aufmerksam macht und nach Lösungsansätze forscht. Die zunehmende Robotisierung und Digitalisierung fordern neue rechtliche Rahmenbedingungen in Europa und weltweit, sei es im Transportbereich aufgrund selbstfahrender Autos oder Dronen, im Gesundheitsbereich aufgrund chirurgischer Roboter, im Logistikbereich oder in den Produktionsstätten.. Viele Fragen stellen sich im Bereich der Haftung, der Privatsphäre aufgrund des enormen Datenaustausches, der Steuer- und Sozialsysteme, des Arbeitsrechts…

Vieles was Rifkin angesprochen hat ist somit kein Neuland, jedoch ist es wichtig diese Trends aktiv zu begleiten und die Bürger mit einzubinden.

Eine nachhaltige Wirtschaft erreichen wir nur zusammen durch ein generelles Umdenken!

 

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